Kirche Ennetmoos

Katholische Kirchgemeinde St. Jakob Ennetmoos

Archiv für die 'Katechese' Kategorie

Heilungsgeschichten

Samstag 5. Mai 2012 von Pfarramt

Wenn wir uns mit dem Wirken  von Jesus und den Kernaussagen seiner Botschaft auseinandersetzen, stossen wir automatisch auf verschiedene Heilungsgeschichten. Einige dieser Geschichten wurden bei den 3./4. Klassen im Religionsunterricht thematisiert. Wie z.B. Heilung des Gelähmten, der blinde Bartimäus oder die Heilung der gekrümmten Frau. Als Teil der Verarbeitung wählte ich die Form des Rollenspiels. An Ideen und Freude bei der Umsetzung mangelte es nicht.
Brigitte Scheuber

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Karfreitag 2012

Montag 30. April 2012 von Pfarramt

Die Kreuzwegandacht wurde in den 3./4. Klassen im Religionsunterricht vorbereitet und mit ein paar freiwilligen Schülerinnen und Schüler um 10.30 Uhr im Singsaal Morgenstern, im Gedenken an das Leiden Jesu, gefeiert.
Jesus erfährt Leid auf seinem schweren Weg. Zu diesem Thema setzten sich die Schüler mit Texten aus dem Markusevangelium auseinander.
Mit Farben und Bildern sprechen war ein weiteres Thema. Mit welchen Farben und Formen drücken wir z.B. Wut, Trauer und Verzweiflung aus? In zweier Gruppen wagten sich ein paar Kinder an die Aufgabe, eine Bibelszene bildnerisch darzustellen.
Auch in unserem Alltag werden wir mit Leid, Unglück und Trauer konfrontiert. Aus gesammelten, aktuellen Zeitungsartikeln entstand ein Plakat.
Als nächsten Schritt erarbeitete einen Teil der Schüler, mit Hilfe von Denise Kohler, ein passendes Klangbild mit Orff-Instrumenten zu den Bibelexten.
Die Kombination von Bilder, Texten und Musik ergab eine sinnliche Karfreitagsandacht.

Herzlichen Dank an alle Kinder, welche engagiert mitgewirkt haben.
B.Scheuber

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Kirche – eine Gemeinschaft der Glaubenden

Donnerstag 13. Oktober 2011 von Pfarramt

Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen hatten im Religionsunterricht das Thema:

 

Die Kirche – eine Gemeinschaft der Glaubenden.

 

Grobziel der Lektionen:

Die Kinder kennen die Kirche als Haus Gottes und als Gemeinschaft von Menschen, die sich an der Botschaft von Jesus orientieren.

 

Zum Einstieg ins Thema baute jede Klasse eine Kirche aus Legosteinen. (Siehe Fotos)

Die Schüler lernten Unterschiede der reformierten und katholischen Kirchen kennen und erlebten eine Unterrichtslektion in unserer Allwegkapelle, welche dem Hl. Magnus geweiht ist.

Mit der Frage, „Wie müsste meine Kirche (Gebäude) sein, damit ich mich wohl fühle“?  machten sich die Schüler anschliessend im Klassenzimmer an die Arbeit. Dabei durfte die Phantasie mitspielen!

 

Ein paar Beispiele vom Ergebnis können Sie hier lesen:

 

v  In meiner Kirche gäbe es gemütlichere Bänke.

v  Wir möchten in der Mitte der Kirche einen kleinen See mit Fischen drin.

v  In meiner Kirche kann man Fussball spielen.

v  Wenn man zur Türe herein kommt, bringt uns ein Laufband an den Platz.

v  Wir wollen Kissen mit Bezügen auf den Bänken. Weil die Bänke zu hart sind.

v  Ich wünsche mir Ländler Musik, ein Kuckuck der die Zeit sagt, lustige Pfarrer.

v  Meine Kirche müsste aus Silber sein, wenn sie aus Gold wäre, dann hätten es alle Räuber auf sie abgesehen.

v  Meine Kirche ist bunt weil ich es gerne bunt habe, sie hat Bäume vor dem Eingang und eine Pflanze, welche die Wand hoch wächst. Sie hat ein Kreuz, weil es an Jesus erinnert. Nette Leute, weil es schön ist nette Leute um sich zu haben.

v  Wenn Kühe, Katzen und Hunde in die Kirche könnten, dann wäre das toll.

v  Ich wünsche mir mehr Hostie.  Warum? Dass man nicht Hunger haben muss.

v  Bei mir hat es eine Relax Zone.

v  Sie müsste die grösste Glocke der Welt haben.

v  Es muss in meiner Kirche ein Taufbecken haben, weil ich die Kinder taufen will.

v  Ich finde die Kerzen gut, dann kann man gut beten.

v  Meine Kirche hat eine Spielecke. Müsste Klapptische haben.

v  Meine Kirche müsste auf Räder fahren können. Müsste ein Dachfenster haben, damit man den Himmel sehen kann.

 

Die Originalarbeiten mit Zeichnungen sind in der Kirche ausgestellt.

 

B. Scheuber

 

 

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Erstkommunion 2011

Donnerstag 21. April 2011 von Pfarramt

Zu Hause im Garten Gottes

mit diesem Thema feierten 12 Kinder aus unserer Pfarrei die erste Heilige Kommunion.  Monika Barmettler hat die Kinder im Religionsunterricht auf diesen grossen Tag vorbereitet. Corinne Frunz studierte mit den Kindern die wunderschönen Lieder ein.
Mit den Lehrerinnen haben die Kinder Papierblumen gebastelt, die als Bankdekorationen dienten.

Mit dier  guete Gott chenid mier wachse
mit dier bliieid mier uif
dui freisch dich mit iis und begleitisch iises wachse.
So sell dii Säge uf iis abe cho.
Dii Säge sell uf iis abe cho wie ne erfrischende Räge,
wo uf trochnigs Land chund.
Dii Säge sell uf iis abe cho wie die wärmendi Sunne
wo ihri Strahle uissändet am Morge
und alles erwweckt und zum bliie bringt.

Bilder A. Schmitter, Unterseen

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Schüler interpretieren: Die Schöpfung

Donnerstag 10. Februar 2011 von Pfarramt

 

Auch im Religionsunterricht werden neue Wege der Unterrichtsformen begangen.
Die Schüler der 5. und 6. Klasse haben zusammen mit Markus Blöse die Schöpfungsgeschichte mit Hilfe der modernen Medien erarbeitet.
Unter anderem stellten die Schüler mit Playmobil-Figuren die Genesis dar. Die verschiedenen Fotos wurden zu sehr eindrucksvollen Videos zusammengestellt.

Die aussagekräftigen Filme stehen Ihnen zum download bereit:

 
 1. Schöpfungsgeschichte: Die Erschaffung der Welt
Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde;
die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.
Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht.

 

Gott sah, dass das Licht gut war. Gott schied das Licht von der Finsternisund Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag.Dann sprach Gott: Ein Gewölbe entstehe mitten im Wasser und scheide Wasser von Wasser.Gott machte also das Gewölbe und schied das Wasser unterhalb des Gewölbes vom Wasser oberhalb des Gewölbes. So geschah esund Gott nannte das Gewölbe Himmel. Es wurde Abend und es wurde Morgen: zweiter Tag.Dann sprach Gott: Das Wasser unterhalb des Himmels sammle sich an einem Ort, damit das Trockene sichtbar werde. So geschah es.Das Trockene nannte Gott Land und das angesammelte Wasser nannte er Meer. Gott sah, dass es gut war.Dann sprach Gott: Das Land lasse junges Grün wachsen, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, und von Bäumen, die auf der Erde Früchte bringen mit ihrem Samen darin. So geschah es.Das Land brachte junges Grün hervor, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, alle Arten von Bäumen, die Früchte bringen mit ihrem Samen darin. Gott sah, dass es gut war.
Es wurde Abend und es wurde Morgen: dritter Tag.Dann sprach Gott: Lichter sollen am Himmelsgewölbe sein, um Tag und Nacht zu scheiden. Sie sollen Zeichen sein und zur Bestimmung von Festzeiten, von Tagen und Jahren dienen; sie sollen Lichter am Himmelsgewölbe sein, die über die Erde hin leuchten. So geschah es. Gott machte die beiden großen Lichter, das größere, das über den Tag herrscht, das kleinere, das über die Nacht herrscht, auch die Sterne. Gott setzte die Lichter an das Himmelsgewölbe, damit sie über die Erde hin leuchten, über Tag und Nacht herrschen und das Licht von der Finsternis scheiden. Gott sah, dass es gut war.

Es wurde Abend und es wurde Morgen: vierter Tag.

Dann sprach Gott: Das Wasser wimmle von lebendigen Wesen und Vögel sollen über dem Land am Himmelsgewölbe dahinfliegen.

Gott schuf alle Arten von großen Seetieren und anderen Lebewesen, von denen das Wasser wimmelt, und alle Arten von gefiederten Vögeln. Gott sah, dass es gut war.

Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und vermehrt euch und bevölkert das Wasser im Meer und die Vögel sollen sich auf dem Land vermehren.

Es wurde Abend und es wurde Morgen: fünfter Tag.

Dann sprach Gott: Das Land bringe alle Arten von lebendigen Wesen hervor, von Vieh, von Kriechtieren und von Tieren des Feldes. So geschah es.

Gott machte alle Arten von Tieren des Feldes, alle Arten von Vieh und alle Arten von Kriechtieren auf dem Erdboden. Gott sah, dass es gut war.

Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land.

Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.

Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen.

Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen.

Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung. So geschah es.

Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag.

So wurden Himmel und Erde vollendet und ihr ganzes Gefüge.

Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das er geschaffen hatte, und er ruhte am siebten Tag, nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte.
Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig; denn an ihm ruhte Gott, nachdem er das ganze Werk der Schöpfung vollendet hatte.

 
Film: schopfung-1

 

 

 

 

 

 

 

Film: schopfung-3-donm

 

Film: schopfung-4-do

 

 

 

2. Schöpfungsgeschichte: Das Paradies

Das ist die Entstehungsgeschichte von Himmel und Erde, als sie erschaffen wurden. Zur Zeit, als Gott, der Herr, Erde und Himmel machte,

gab es auf der Erde noch keine Feldsträucher und wuchsen noch keine Feldpflanzen; denn Gott, der Herr, hatte es auf die Erde noch nicht regnen lassen und es gab noch keinen Menschen, der den Ackerboden bestellte;

aber Feuchtigkeit stieg aus der Erde auf und tränkte die ganze Fläche des Ackerbodens.

Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen.

Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte.

Gott, der Herr, ließ aus dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend anzusehen und mit köstlichen Früchten, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.

Ein Strom entspringt in Eden, der den Garten bewässert; dort teilt er sich und wird zu vier Hauptflüssen.

Der eine heißt Pischon; er ist es, der das ganze Land Hawila umfließt, wo es Gold gibt.

Das Gold jenes Landes ist gut; dort gibt es auch Bdelliumharz und Karneolsteine.

Der zweite Strom heißt Gihon; er ist es, der das ganze Land Kusch umfließt.

Der dritte Strom heißt Tigris; er ist es, der östlich an Assur vorbeifließt. Der vierte Strom ist der Eufrat.

Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und hüte.

Dann gebot Gott, der Herr, dem Menschen: Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen,

doch vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen; denn sobald du davon isst, wirst du sterben.

Dann sprach Gott, der Herr: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.

Gott, der Herr, formte aus dem Ackerboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und führte sie dem Menschen zu, um zu sehen, wie er sie benennen würde. Und wie der Mensch jedes lebendige Wesen benannte, so sollte es heißen.

Der Mensch gab Namen allem Vieh, den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes. Aber eine Hilfe, die dem Menschen entsprach, fand er nicht.

Da ließ Gott, der Herr, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, sodass er einschlief, nahm eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch.

Gott, der Herr, baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, eine Frau und führte sie dem Menschen zu.

Und der Mensch sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein / und Fleisch von meinem Fleisch. / Frau soll sie heißen, / denn vom Mann ist sie genommen.

Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau und sie werden ein Fleisch.

Beide, Adam und seine Frau, waren nackt, aber sie schämten sich nicht voreinander.

Film: schopfung-2-donm
 

 Film: schopfung-5-do

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