Auf dem Jakobsweg 2011
Donnerstag 29. September 2011 von Pfarramt
Ein Tag auf dem Jakobsweg
von Boll nach Kühlewil
„Mögest du aus deinem Weg eine unaufhörliche Begegnung machen. Komm aus dir selber heraus. Teile deine Erfahrungen mit, deine Erlebnisse. Verteidige deine Ansichten. Mögest du jegliche Art von Grenzen überwinden.“
Andreas Drouve
Nachdem es am Seppitag nicht geklappt hatte mit dem Jakobsweg, startete die kleine Gruppe der „12 Apostel“ von Ennetmoos am vergangenen Samstag zu einer weiteren Etappe auf dem „Luzerner-Jakobsweg“.
Nach dem Pilgersegen auf dem Parkplatz brachte uns ein Kleinbus nach Boll, wo wir letztes Jahr den Schlusspunkt gesetzt hatten.
Im herbstlichen Glanz der Morgensonne gings hinauf auf den Dentenberg.
Bevor wir uns hier eine wohlverdiente Kaffeepause gönnten hielten wir eine erste Besinnungseinheit. Als Leitfaden diente der Spruch von A. Drouve: „Aus dem Weg eine unaufhörliche Begegnung machen und jegliche Art von Grenzen überwinden.“
Beim nächsten Halt befassten wir uns aus aktuellem Anlass mit dem Heiligen Bruder Klaus. Was muss in uns aufbrechen, was müssen wir loslassen um ganz bei Gott zu sein.
Anschliessend setzten wir den Weg ein Stück weit schweigend und meditierend fort. Und schon erreichten wir die Kirche von Gümligen. Der Pilgermantel mit der Jakobsmuschel zeigte uns, dass wir hier auf dem Jakobsweg sind. Auch der Eintrag ins Pilgerbuch durfte nicht fehlen.
Nun führte der Weg hinunter an die Aare. Ein wunderschöner ruhiger Rastplatz direkt an der Auguet-Brücke lud zur Mittagsrast ein.
Frisch gestärkt ging es dann über die fruchtbare Belperebene, vorbei an Gemüse- und Maisfeldern, nach Kehrsatz. Der Aufstieg nach Kühlewil führt meistens durch den Wald, was wir bei den schon fast sommerlichen Temperaturen zu schätzen wussten. Mit einer letzten Betrachtung, Gebet und Gesang liessen wir diesen sehr schönen und spirituellen Pilgertag ausklingen.
Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Etappe.
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